Tuzla, die Stadt des Salzes: osmanisches und oesterreichisch-ungarisches Erbe
Der Korzo, das pulsierende Herz der Stadt
Die Korzo-Promenade ist der Treffpunkt der Einwohner von Tuzla. Diese Fussgaengerzone, gesaeumt von Cafes, Geschaeften und oesterreichisch-ungarischen Fassaden, laedt zu jeder Tageszeit zum Flanieren ein. Hier entdeckt man das Ritual des bosnischen Kaffees, serviert in einer kupfernen Dzezva mit einem Stueck Lokum, eine jahrhundertealte Tradition, die die Tuzlaer mit Stolz pflegen.
Religioese Bauwerke und Toleranz
Tuzla ist beruehmt fuer seine interreligioese Toleranz. Die orthodoxe Kathedrale der Entschlafung der Gottesmutter mit ihren Zwiebelkuppeln aus dem Jahr 1926 dominiert das Stadtzentrum. Nur wenige Schritte entfernt empfaengt die aelteste Moschee Tuzlas, nach einem Brand 1888 wiederaufgebaut, Besucher ausserhalb der Gebetszeiten. Dieses friedliche Nebeneinander der Gotteshaeuser verdeutlicht den offenen Geist der Stadt.
Der Gradina-Huegel, Gedenken und Panorama
An den Haengen des Gradina-Huegels versammelt ein Gedenkpark Skulpturen und Denkmmaeler fuer die Opfer des Zweiten Weltkriegs und des Konflikts der 1990er Jahre. Der Aufstieg belohnt mit einem Panoramablick ueber die Daecher Tuzlas und die umliegenden Huegel. Ein Ort der Besinnung, abseits des Trubels, an dem Bosniens Geschichte in Stein geschrieben steht.
Eine lebendige Universitaetsstadt
Dank ihrer Universitaet besitzt Tuzla eine junge und dynamische Atmosphaere. Bars und Restaurants im Zentrum bieten lokale Kueche zu guenstigen Preisen, Open-Air-Konzerte beleben die Sommerabende und das Kulturleben ist reich an Festivals. Der internationale Flughafen, nur 10 Autominuten entfernt, bietet bequemen Zugang aus vielen europaeischen Staedten ueber Billigfluege.